Karate ist ein Schlägersport
Aussagen wie "Karate ist ein Schlägersport" hört man regelmäßig, wenn man sich intensiver mit Kampfsport beschäftigt. Doch entsprechen solche Aussagen nicht der Wahrheit. Verursacht werden sie durch wenige, die den Sinn des Kampfsports nicht verstehen, prahlen wollen, mit dem, was sie schon können und sich prügeln. Tatsächlich aber sind diese Leute eine Minderheit. Ju-Schin-Kai Karate tolleriert solches Verhalten nicht! Im Ju-Schin-Kai gibt es strenge Verhaltensregeln, an die sich jeder Karateka halten muss. Diese besagen, unter anderem, dass Karate außerhalb des Dojos (Trainingsraum) nur als letztes Mittel zur Selbstverteidigung eingesetzt werden darf. Sollte sich ein Karateka nicht an diesen Ehrenkodex halten, droht der Ausschluss aus dem Verein.
Herkunft und Geschichte
Im Jahre 1970 brachte Takashi Kinoshita sein Karate-DO von Japan nach Deutschland, welches später als Yu-Shin-Kai Karate bekannt wurde. Es besteht laut Aussage Takashi Kinoshitas zum großen Teil aus Shotokan-Ryu und etwas Shito-Ryu. Unter dem Verbandsnamen Yu-Shin-Kai, was frei übersetzt soviel bedeutet wie Verband der tapferen Herzen wollte er sein Karate-DO in Deutschland verbreiten. Takashi Kinoshita trainierte lange Zeit in Düsseldorf, ging aber gegen Ende der 80er Jahre nach Italien, wo er am 22.10.97 verstarb. Während dieser Zeit in Düsseldorf unterrichtete er auch unseren Sensei Guido Schuberth, der später in Hirschaid seine eigene Kampfsportschule gründete. In das traditionelle Shotokan Karate des Yu-Shin-Kai von Sensei T. Kinoshita ließ er neue Elemente mit einfließen, wie z.B. Jiu-Jitsu und Judo, weshalb er den Namen in Ju-Schin-Kai Karate änderte. Am 23.04.2003 wurde der Verein Ju-Schin-Kai Karate e.V. gegründet, dessen Zweck die umfassende Förderung von Karate, Sportkarate und Selbstverteidigung ist. Der junge Verein wuchs schnell und gewann rasch an Mitgliedern. Bereits im ersten Jahr erhöhte sich die Zahl der Mitglieder von ursprünglich 24 auf 41. Leider verließ uns der Sensei im Jahre 2005 und gab die Führung der Karateschule an seinen Schüler Jürgen Lederer ab. Er gab allerdings die Führung des Vereins und die damit verbundene Führung der mittlerweile zwei Karateschulen in Hirschaid und Nürnberg im Jahr 2007 an Arne Schell und Sebastian Allinger ab. Arne Schell übernahm die sportliche Gesamtleitung des Vereins und leitet das Training in Nürnberg. Sebastian Allinger übernahm die Führung in Hirschaid und leitet das Training dort.